Foursquare und Gowalla – wohin die Reise geht


Ich bin mittlerweile seid gut 1 1/2 Jahre Besitzer iPhones aus dem Hause Apple und habe schon ziemlich viele Apps ausprobiert, nein man kann nicht sagen das ich ein App Junkie bin aber es gibt halt schon ein paar viele spannende im Store und das tolle ist viele kosten nicht mal Geld. Einer dieser Dienste den ich seid kurzem nutze heißt Gowalla. Alternativ kann man sich auch Foursquare installieren. Beides sind sogenannten Geo-Location Dienste.

Gowalla, gegründet im Dezember 2009 von Alamofire und Foursquare, gegründet im März des gleichen Jahres, sind die beiden größten Dienste auf der Welt wobei Foursquare mit Abstand der größere von beiden ist und auch am schnellsten wächst. Ziel von beiden ist es das sich User in Locations oder Spots einloggen und dafür Points oder Badgeds oder Pins erhalten. Noch kann man damit nicht wirklich viel anfangen ausser diese zu sammeln oder an diversen Orten zu hinterlassen um ein sogenannter Founder zu werden (Gowalla). Um so öfter ich mich einlogge an gleiche Orte so kann ich Mayor werden.

Sachen die sicher nett sind und im moment noch als lustige Spielerei abgetan werden aber ernsthaft Geld verdienen kann man damit sicher nicht. Hier ist mehr gefragt als simples Einloggen was genau ja das sind uns die beiden Firmen noch schuldig.

Das es Möglichkeiten gibt ist sicher unstrittig nun gilt es diese auch umzusetzten, denn die Investoren machen das sicher nicht aus nächstenliebe. Von beiden Diensten ist für mich hier Foursquare klar vorn. So hat zum Beispiel O2 hier alle Deutschen Fililalen und Partnerstore´s einpflegen lassen und wenn ich mich vor Ort in einem der Läden einlogge dann bekomme ich Spezielle Angebote von O2. Und hier fängt es an Interssant zu werden. Was man tunlichst unterlassen sollte ist einfach die Kampagnen die man z.B. bei Facebook oder Twitter fährt hier einfach zu kopieren, ich denke das wird schnell entlarvt. Hier gilt es sich neues auszudenken und dem Kunden spezielle Angebote zu unterbreiten oder Ihn an Aktionen teilhaben zu lassen. Man denke da an die Einladungen von O2 zu Konzerten, hier hätte ich die möglichkeit eine Einladungskarte zu ergattern. Ich will nicht hin, ok dann verschenke ich diese Karte – und der der diese erhält wird O2 sicherlich Positiv in Erinnerung behalten.

Ein Beispiel wie eine Seite aussehen kann hier mal am Beispiel des O2 Shops in Bielefeld . Hier habe ich dann auch noch die Möglichkeit meine Freunde über Twitter und Facebook darüber zu unterrichten. Ein Weiteres, für mich gutes Beispiel, ist das einer Lokalität in München. Ich kenne leider den Namen nicht aber hier ist es so das man wenn man sich 10 mal eingeloggt hat ein Freigetränk erhält. OK werdet Ihr sagen, vor den Laden stellen 9  mal einloggen, warten bis er auf hat und reingehen sich ein 10tes Mal einloggen und abgreifen. Ja wenn es denn so einfach wäre. Hier habt Ihr aber im warsten Sinne des Wortes die Rechnung ohne den Wirt gemacht. Dieser hat sich mit Foursquare in Verbindung gesetzt und nun kann man sich nur noch während der Öffnungszeiten einloggen. Clever gemacht vom Wirt und auch Clever gehandelt vom Betreiber.

Den warum nicht schauen was die Leute daraus machen, auf welche Ideen und was davon letztendlich umzusetzen ist. Und dann eine kontrollierte Eigendymanik entwickeln lassen. Wer das Tool richtig nutzt als Hersteller oder Firma der kann den Nutzer nachverfolgen, war er vor dem Besuch bei mir noch in einem Laden der gleiches anbietet, wann hat er sich im nächsten Spot angemeldet. All das sind Sachen die noch Entwickelt oder verfeinert werden müssen aber ich denke die Firmen sind auf dem richtigen Weg. Nicht ausser acht lassen darf man in keinem Fall die Sicherheit der Nutzerdaten und wie welche Daten gespeichert und verarbeitet werden. Am Anfang gilt es erstmal soviele Nutzer wie möglich für seinen Dienst begeistern um dann, im hoffentlich richtigen Moment, mit der richtigen Idee dazustehen. Wie schwierig das allerdings ist sieht man ja an Twitter, viele sicherlich tolle Ideen aber eine griffige die auch noch Geld bringt habe ich  noch nicht gesehen.

Für eine Klientel ist diese Art der „location-based social networking“ sicherlich am besten geschaffen, der Stationäre Fachhandel, quasi die Tante Emma um die Ecke. Wer sich einloggen will ist im Real Life unterwegs und dort war es bisher immer am schwersten sich mit den neuen Dingen wie Web 2.0 oder Social Commerce auseinanderzusetzen und diese auch Sinnvoll zu nutzen. Hier ist es jetzt an der Sache wie der Fachhändler um die Ecke den Dienst für sich nutzt.

Und zum Abschluss: Ja ich nutze zur Zeit noch Gowalla, weil ich es mir zuerst Installiert habe und gefallen dran gefunden habe. Und ja ich logge mich regelmässig ein und erstelle auch Spots, welche die mir Sinnvoll erscheinen. Ich nutze das Tool nicht des „ich bin überall eingeloggt“ sondern dort wo ich auch eingeloggt sein will wegen. Ob Gowalla mit der Schnelligkeit von Foursquare mithalten kann weiss ich nicht. Ich werde mich womöglich noch umorientieren sicher ist das aber nicht. Hier lasse ich mich mal von den Geschäftsmodellen und Möglichkeiten überraschen und werde schauen ob und wie ich mich darin wiederfinde um den einen oder anderen Dienst zu nutzen.

Als Ausklang noch ein Interview mit Pete Casemore, dem Gründer von Mashable der Foursquare schon als das neue Twitter sieht.

habt euch wohl!

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